Pfälzisch als Türöffner bei Hausbesuchen: Fachkräfte Gemeindeschwester plus im Kreis SÜW erfolgreich – Ministerpräsident übergibt Landesförderung von 105.000 Euro

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Auch in den Jahren 2025 und 2026 sind die Fachkräfte Gemeindeschwester plus im Landkreis Südliche Weinstraße unterwegs! Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat Ende März einen entsprechenden Förderbescheid über 105.000 Euro für die Umsetzung des Landesprogramms „Gemeindeschwester plus“ im Jahr 2025 an Landrat Dietmar Seefeldt übergeben.

Das Angebot der Fachkräfte „Gemeindeschwester plus“ richtet sich an ältere, insbesondere hochbetagte Menschen, die selbstständig in ihrem eigenen Zuhause leben und noch keinen Pflegegrad haben. Die Fachkräfte beraten und informieren auf Wunsch zuhause zu Gesundheit, Teilhabe und Lebensführung. Dabei unterstützen sie mit Informationen und durch Beratung dabei, eine selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung zu erhalten und zu stärken.

Bei der Bescheidübergabe tauschten Ministerpräsident und Landrat sich mit den Fachkräften „Gemeindeschwester plus“ Nadja Hieb, Katharina Rösch und Ute Wingerter zu deren Eindrücken und Erfahrungen aus. Unter anderem ging es darum, dass bei manchen Hausbesuchen ein Plausch auf Pfälzisch der Türöffner sein kann, wie der Zugang zu migrantischen Communities noch verbessert werden kann und wie sich die Einarbeitung neuer Fachkräfte „Gemeindeschwester plus“ sinnvoll gestaltet. Der Ministerpräsident erinnerte daran, dass der Kreis Südliche Weinstraße als einer der ersten dabei gewesen war, als das Projekt 2015 begann. Er begrüße, dass das Programm im Kreis SÜW gelebt werde, so Schweitzer, der selbst im Kreisgebiet wohnt.

Landrat Dietmar Seefeldt bedankte sich für die zugesagten Fördermittel und bestätigte seinerseits, dass der Kreis SÜW von Anfang an beim Projekt „Gemeindeschwester plus“ mit Überzeugung dabei gewesen sei: „Neben den förderfähigen Stellen haben wir sogar weitere Kräfte fest angestellt, um das Angebot der Gemeindeschwester plus in der großen Fläche unseres Kreises fest etablieren zu können.“

Ministerpräsident Alexander Schweitzer sagte: „Wir haben unser Ziel erreicht, das Programm GemeindeschwesterPlus flächendeckend in ganz Rheinland-Pfalz auszubauen. GemeindeschwesterPlus sind besonders geschulte Pflegefachkräfte, 54 Personen sind inzwischen in Rheinland-Pfalz täglich im Einsatz. Durch präventive Hausbesuche und Beratung unterstützen sie ältere Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind dabei, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause führen zu können. Die Unterstützung reicht dabei von vorbeugender Beratung über gesundheitliche Aspekte bis hin zur Vermittlung sozialer Kontakte. Gefördert werden im Rahmen des Landesprogramms die Personalkosten von bis zu 1,5 Vollzeitäquivalenten, mit einem Gesamtvolumen von rund 3,8 Millionen Euro. Der Landkreis Südliche Weinstraße ist bereits seit 2015 bei dem Projekt mit drei Fachkräften dabei und ab April kommt sogar eine neue Person dazu! Meine Landesregierung und ich freuen uns sehr, GemeindeschwesterPlus hier vor Ort weiter zu fördern!“

Die nun zugesagten Fördermittel des Landes entsprechen den Personalkosten von 1,5 Vollzeitstellen. Auch 2026 wird das Land die Personalkosten für die Fachkräfte im Kreis entsprechend fördern. Die Höhe wird festgesetzt, wenn die Tarifentwicklung des TVöD für 2026 bekannt ist.

Kontakt zu den Fachkräften „Gemeindeschwester plus“ der Kreisverwaltung:

Nadja Hieb
Fachkraft für die Verbandsgemeinden Bad Bergzabern und Offenbach an der Queich sowie in Vertretung für die Verbandsgemeinde Herxheim
Telefon: 06341 940 658
E-Mail: Nadja.Hieb@suedliche-weinstrasse.de

Katharina Rösch
Fachkraft in der Verbandsgemeinde Edenkoben
Telefon: 06341 940 657
E-Mail: katharina.roesch@suedliche-weinstrasse.de

Ute Wingerter
Fachkraft in den Verbandsgemeinden Annweiler am Trifels und Bad Bergzabern
Telefon: 06341 940 656
E-Mail: Ute.Wingerter@suedliche-weinstrasse.de

Die Verbandsgemeinde Maikammer wird von der Fachkraft Gemeindeschwester plus der Stadt Neustadt betreut, die Verbandsgemeinde Landau-Land von der Fachkraft der Stadt Landau. Mehr unter www.suedliche-weinstrasse.de/gemeindeschwesterplus

Text und Bild: Kreisverwaltung Südliche Weinstraße

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